Rückblick Landestagung 2010

Unter dem Titel „Menschen mit Doppeldiagnose“ veranstaltete die Landesstelle für Suchtfragen gemeinsam mit dem Ausschuss Psychiatrie und Behindertenhilfe der Liga der freien Wohlfahrtspflege in Baden-Württemberg e.V. am 17.06.2010 ihre 30. Landestagung.

 

Die doppelte Diagnose „Sucht und Psychische Erkrankung“ ist schon längst keine Seltenheit mehr. In manchen Fällen wird die psychische Erkrankung oder Störung durch den Substanzgebrauch ausgelöst, in anderen Fällen begründet die psychische Störung den Substanz-konsum oder- Missbrauch im Sinne eines Selbstheilungsversuchs. Legale wie illegale Substanzen spielen dabei gleichermaßen eine Rolle.

 

Die Klientel mit Doppeldiagnose wird in der Beratung und Behandlung häufig als besondere Herausforderung wahrgenommen. Insbesondere das Schnittstellenmanagement zwischen Suchthilfe und Psychiatrie oder Sozialpsychiatrischen Diensten bedarf eines intensiven und manchmal auch kreativen Kooperationsgeschehens.

 

Dass sich viele Fachdienste mit diesem Thema beschäftigen müssen, zeigte die große Resonanz der Landestagung mit rund 200 Teilnehmenden. Auch die begleitende Pressekonferenz wurde gut besucht. Die Beiträge des Plenums sowie aus den 7 Foren stehen hier zur Verfügung.

 

Da der Plenumsvortrag von Dr. Bock besonders häufig nachgefragt wurde, möchten wir folgenden Literaturhinweis geben, in dem die Inhalte ebenfalls wiederzufinden sind:

 

Bock, Dörner, Naber (Hrsg.), Anstöße - Zu einer anthropologischen Psychiatrie, Psychiatrie-Verlag 2006

 

 

 

 

 

 

Impressionen

 

 

Aus den Foren

Hansjörg Böhringer, Vorsitzender der Landesstelle für Suchtfragen
Dr. Joachim Kohler, Sozialministerium
Brigitte Lösch MdL, Vorsitzende des Sozialausschusses
Professor Dr. Thomas Bock
Professor Dr. Anil Batra
Dr. Barbara Richter (Mitte) mit Christian Heise und Elisabeth Bambauer
Blick ins Plenum