ZUMELDUNG zur heutigen Bundespressekonferenz zur Vorstellung der „Ergebnisse der Konzertierten Aktion Pflege“

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durch Bundesminister für Arbeit und Soziales Hubertus Heil, Bundesminister für Gesundheit Jens Spahn und Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Franziska Giffey

Stuttgart 04.06.2019  Der PARITÄTISCHE Baden-Württemberg unterstützt die Auffassung der „Konzertierten Aktion Pflege“, die Eigenanteile in der Pflege zu begrenzen und die Förderung der Investitionen von Pflegeeinrichtungen durch die Länder sicherzustellen. . „Wir sehen die Länder in der Finanzierungsverantwortung, die Investitionskosten zu übernehmen“, erklärt Mirko Hohm, Bereichsleitung Ältere Menschen und Pflege beim PARITÄTISCHEN Baden-Württemberg. Außerdem fordert der Verband, dass die Finanzierung der Behandlungspflege in stationären Einrichtungen endlich von den Krankenkassen getragen werde. . „Rund 70 Prozent der Pflegebedürftigen im Heim sind zusätzlich auf diese rein medizinischen Leistungen angewiesen“, so Hohm weiter. „Das entspricht schätzungsweise einem Betrag in Höhe von rund 3 Mrd. Euro, der zulasten der Pflegeversicherung und Heimbewohner geht. Eine Kostenübernahme der Krankenkassen würde zu einer deutlichen Entlastung der Eigenanteile der Pflegebedürftigen und ihrer Angehörigen führen“, ergänzt Hohm.

Zur weiteren finanziellen Entlastung der Pflegebedürftigen fordert der Verband von den Pflegekassen, grundsätzlich 85 Prozent der Kosten für Pflegeleistungen zu übernehmen.

Hina Marquart M.A.
Stabsstelle Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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