Früherer Diözesan-Caritasdirektor Bernhard Appel mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet

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„Lobbyist der Nächstenliebe“

Freiburg (cpi). Monsignore Bernhard Appel, langjähriger Diözesan-Caritasdirektor und Leiter des Caritasverbandes für die Erzdiözese Freiburg, hat das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland erhalten. Baden-Württembergs Finanzministerin Edith Sitzmann überreichte ihm heute (7. Juni) in einer Feierstunde im Freiburger Rathaus die vom Bundespräsidenten verliehene Auszeichnung.

In ihrer Laudatio würdigte die Ministerin den jahrelangen Einsatz Appels für die benachteiligten und an den Rand gedrängten Menschen in unserer Gesellschaft. Als „Lobbyist der Nächstenliebe“ habe er sich über viele Jahre in Freiburg und ganz Baden-Württemberg für diejenigen eingesetzt, „die sonst keine Lobby haben, die in unserer Gesellschaft leider oft zuwenig Gehör finden“, sagte Sitzmann. Sie freue sich deshalb sehr, Bernhard Appel mit dem Bundesverdienstkreuz eine ganz besondere Auszeichnung für sein Wirken überreichen zu dürfen. „Unter anderem hat er für eine deutliche Verbesserung bei der Finanzierung der Familienpflege in Stadt und Land gesorgt und dafür gekämpft, dass Tätigkeiten in der ambulanten Krankenpflege besser vergütet werden. Für sein erfolgreiches und engagiertes Wirken möchte ich Monsignore Appel ein großes Kompliment machen“, sagte Finanzministerin Edith Sitzmann.

Freiburgs Oberbürgermeister Martin Horn, der zur feierlichen Überreichung in die Untere Gerichtslaube des Rathauses eingeladen hatte, sprach Appel ebenfalls Dank und Anerkennung für seinen „großartigen sozialen Einsatz“ über Jahrzehnte aus. Als Sohn eines Pfarrers und „Ökumeniker“, so der Oberbürgermeister, empfinde er persönlich tiefen Respekt dafür, dass Appel vor zwölf Jahren mit der Charta Oecumenica Socialis Leitlinien für eine partnerschaftliche Zusammenarbeit der beiden kirchlichen Wohlfahrtsverbände Diakonie und Caritas in Baden vorangebracht habe. „Das ist im wahrsten Sinne des Wortes einmalig“, betonte Horn.

In Vertretung von Erzbischof Stephan Burger und namens des Erzbistums gratulierte Diözesan-Caritasdirektor Thomas Herkert seinem Vorgänger. Bernhard Appel sei in den vielen Jahren seiner Amtszeit als engagierter Anwalt und Netzwerker auf unterschiedlichen Ebenen unermüdlich unterwegs gewesen, um für soziale Gerechtigkeit in der Gesellschaft zu werben und Solidarität zu stiften. Mit der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes würdige der Staat sein persönliches Lebenswerk und anerkenne zugleich den Beitrag, den die Caritas in Baden-Württemberg mit landesweit rund 60.000 hauptamtlichen und etwa genauso vielen ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die soziale Gestaltung der Gesellschaft leiste. „Wir, die Caritas in der Erzdiözese Freiburg, freuen uns mit ihm über diese hohe Anerkennung“, sagte Herkert.

Bernhard Appel, 1952 in Karlsruhe geboren und 1979 zum Priester geweiht, hat über 25 Jahre die Geschicke der Caritas in der Erzdiözese Freiburg an verantwortlicher Stelle mitgestaltet und mitgeprägt, seit 1992 zunächst als stellvertretender und von 1997 bis 2017 als amtierender Diözesan-Caritasdirektor und Vorstandsvorsitzender des Caritasverbandes für die Erzdiözese Freiburg. Der diözesane Dachverband vertritt über 2.100 Dienste und Einrichtungen in Baden und Hohenzollern.

Thomas Maier
Referent für Öffentlichkeitsarbeit
Caritasverband für die Erzdiözese Freiburg e.V.
Tel. 0761 8974108
Fax 0761 8974-390  
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von links: Frau Wiloth-Sacherer, stellv. Liga-Vorsitzende, FInanzministerin Edith Sitzmann, im Hintergrund Thomas Herkert, Vorstandsvorsitzender des Caritasverband für die Erzdiözese Freiburg, Monsignore Bernhard Appel, Eva Weiser, Geschäftsführerin der Liga,  
Oberkirchenrat Urs Keller und Martin Horn, Oberbürgermeister von Freiburg


Die KollegInnen von der Liga gratulieren ihrem Ehrenvorsitzenden Appel zu der schönen Ehrung und freuen sich mit ihm!





Liga der freien Wohlfahrtspflege in Baden-Württemberg e.V.

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