Förderaufruf „Junge Menschen im öffentlichen Raum – Prävention von riskantem Alkoholkonsum“

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Gegenstand des Förderprogramms ist die Prävention von riskantem Alkoholkonsum von jungen Menschen im öffentlichen Raum.Hier sind Konzepte nötig, die sowohl den ordnungspolitischen Anforderungen genügen, als auch Präventionsangebote enthalten, die den Lebenswelten Jugendlicher und junger Erwachsener entsprechen.
Kommunen können in zwei unterschiedlichen Säulen dabei unterstützt werden, Präventionskonzepte im Rahmen von bestehenden bzw. noch zu entwickelnden Kommunalen Gesamtkonzepten umzusetzen. Im Staatshaushaltsplan 2018/19 steht ein Gesamtfördervolumen von 400.000 Euro zur Verfügung.

Die Bewerbung ist ab Juni 2018 möglich.
Alkoholkonsum von jungen Menschen im öffentlichen Raum tritt insbesondere im Rahmen von Settings auf, die in den letzten Jahren zunehmend als „Wochenend- und Eventszenen“ beschrieben werden und die inzwischen so gut wie jede Kommune kennt, von größeren Städten bis hin zu kleinen Gemeinden im ländlichen Raum.
Es besteht darum ein hoher Bedarf an wirksamen Handlungskonzepten, mit denen junge Menschen – jenseits von rein repressiven Strategien mit meist wenig oder nur kurzfristiger Wirkung – besser angesprochen und geschützt werden können. Besonders effektiv sind dabei Konzepte, die eine an die jeweilige Situation in der einzelnen Kommune angepasste, „maßgeschneiderte“ Umsetzung von Suchtpräventionsangeboten ermöglichen.
In zwei Fördertranchen in den Jahren 2013/2014 und 2015/2016 wurden Präventionsmaßnahmen und die Entwicklung von kommunalen Gesamtkonzepten zur Prävention von riskantem Alkoholkonsum in den beteiligten Kommunen des Landes Baden-Württemberg gefördert. In der aktuellen Förderperiode können nun wieder Kommunen in zwei unterschiedlichen Säulen dabei unterstützt werden, Präventionskonzepte im Rahmen von bestehenden bzw. noch zu entwickelnden Kommunalen Gesamtkonzepten umzusetzen.

In Säule I werden Kommunen gefördert, die in den letzten Förderphasen entweder ein Modellprojekt erprobt haben oder am bisherigen Baustein „STARTHILFE“ teilgenommen haben.

Im Rahmen der Säule II bekommen Kommunen, die bisher noch keine Förderung erhalten haben die Möglichkeit, an „STARTHILFE“ teilzunehmen.

Im Staatshaushaltsplan 2018/19 steht ein Gesamtfördervolumen von 400.000 Euro zur Verfügung (200.000 Euro p.a.).

Förderaufruf (PDF)

Liga der freien Wohlfahrtspflege in Baden-Württemberg e.V.

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